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KfZ-Haftpflicht: britische Versicherung möchte Einblick in Facebook-Profile

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Sehen wir in Großbritannien gerade die Zukunft der KfZ-Versicherung? Die Frage lässt sich natürlich nicht ohne Weiteres beantworten, doch ist der Schritt der britischen Admiral schon bemerkenswert. Der Versicherer wollten die Facebook-Profile seiner Versicherten analysieren und gewährten dafür einen Nachlass.

Wie heise.de schreibt, hat Facebook dieses Treiben mittlerweile beendet, doch könnten neue und etwas anders gestrickte Anläufe folgen. Der Grund liegt in dn vielen Informationen, die Nutzer auf Facebook über sich preisgeben und die auch Rückschlüsse auf Versicherungsrisiken ermöglichen. So lässt sich beispielsweise das Risiko für Autounfälle aus bestimmten Indikatoren schließen.

Neben dem Auslesen der Facebook-Profile plante die britische Versicherung auch das Einsetzen einer Blackbox in die Fahrzeuge, wodurch sich weitere Nachlässe ergeben könnten. Bei den Facebook-Postings kam es offensichtlich auch auf die Selbstsicherheit im Auftreten an. Wer zu oft Begriffe wie „immer“ oder „nie“ nutzt oder zu viele Ausrufezeichen setzt, hätte sogar mit Aufschlägen rechnen können.

Nachdem Facebook einen Riegel vorgeschoben hat, ist der Versicherer zu Fragebögen übergegangen. Im Ergebnis könnte dies aber auf dasselbe herauslaufen. Ob das Vorgehen auch in Deutschland möglich ist, darf angesichts der (noch) recht strengen Datenschutzrichtlinien aber  bezweifelt werden.

 

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