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Keine Krankenversicherung: was tun?

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Rund 80.000 Menschen in Deutschland sind weder über eine Private Krankenversicherung (PKV) noch gesetzlich versichert. Das muss jedoch nicht so bleiben und selbst für Versicherungsmakler existieren offenbar Möglichkeiten einer erfolgreichen Vermittlung. Fest steht, dass in Deutschland seit 2007 bzw. 2009 (PKV) eine Krankenversicherungspflicht besteht.

Procontra Online erläutert das Thema, das insbesondere Selbstständige und Freiberufler betrifft. Der Grund: auf eine Anmeldung wird oftmals verzichtet, um Kosten zu sparen oder den Problemen aus einem nicht vorhandenen oder unregelmäßigen Einkommen zu entgehen.Wer sich wieder versichern möchte, meldet sich bei der PKV oder Krankenkasse, wo er oder sie zuletzt versichert war oder — sofern keine Vorversicherung existierte – bei einer Krankenkasse der freien Wahl. Gezahlt werden müssen allerdings die Beitragsschulden der letzten fünf Jahren, was schnell einen vier- oder gar fünfstelligen Betrag ergeben kann. Es ist allerdings keineswegs so, dass auf einmal so tief in die Tasche gegriffen werden muss, d.h. es existieren meist Rückzahlungspläne. Umgesetzt werden diese in der PKV über Säumniszuschläge, dank denen die Beitragsschuld über Jahre abgetragen wird.

Im PKV-Basistarif erhält man auf Wunsch und bei Nachweis zudem eine Entlastung in Höhe von 50 Prozent, wobei die andere Hälfte vom Sozialträger gezahlt wird. Ebenfalls existiert das Recht auf Zuschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung, was sich anhand von § 26 SGB II und § 32 SGB XII  nachlesen lässt.

Versicherungsmakler oder -vermittler erhalten auch bei Vermittlung einer zuvor nicht-versicherten Person die volle Courtage. Des Weiteren wird im zitierten Artikel darauf hingewiesen, dass sich positive Effekte ergeben können, wenn die betreffende Person wieder zu Geld gekommen ist und eventuell weitere Versicherungen benötigt.

 

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