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Karneval: Versicherung des Rosenmontagszugs im Wandel

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Dr Zoch kütt“ – diesen Satz hört man alljährlich in den rheinischen Karnevalshochburgen. Doch wer bezahlt die entstandenen Schäden, wenn der Karnevalszug einmal nicht kommt? Hierfür existieren natürlich Versicherungen, wobei das Risiko eines Totalausfalls mittlerweile kaum noch abdeckbar ist.

Die Westdeutsche Zeitung skizziert die Geschichte der Rosenmontagszug-Versicherungen seit Ende der 1970er Jahre und bezieht sich dabei auf den Düsseldorfer Zug und die Provinzial-Versicherung. Diese arbeitet natürlich mit Rückversicherern und weist darauf hin, dass das Ausfallrisiko in Zeiten von Terror und entsprechenden Warnungen leider viel zu hoch ist.

Ebenfalls gestiegen sind die Kosten für eine Police, die Verletzungen von Teilnehmern und Zuschauern sowie Bagagewagen und Pferden absichert. Hier werden ohne Bearbeitungskosten rund 30.000 Euro angesetzt, mit denen jedoch auch der Kinderzug und das Kö-Treiben eingeschlossen sind.

Die Summe erscheint auf den ersten Blick eher niedrig, doch zeigt die Erfahrung, dass die meisten Rosenmontagszüge ruhig verlaufen. Lediglich im letzten Jahr brach sich eine Frau ein Bein, als sie unter einen Karnevalswagen geriet, doch bilden solche Schäden die Ausnahme und nicht die Regel.

Seitens der Zugbetreiber handelt es sich übrigens nicht um eine freiwillige Versicherung, sondern eine Verpflichtung, um überhaupt eine Genehmigung zu erhalten. Mit anderen Worten: ohne Haftpflichtversicherung kann dr Zoch nicht starten.

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