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Jahrestagung des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) 2017

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Auf der Jahrestagung des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) 2017 wurde ein durchweg positives Fazit gezogen. Vertreter der Branche unterstreichen, dass das deutsche Gesundheitssystem europaweit oder gar weltweit die Nummer eins ist. Unter dieser Prämisse verwundert die Kritik seitens mancher politischer Kreise umso mehr.

Versicherungswirtschaft heute dokumentiert einen Teil der Ergebnisse der Tagung. So sprach sich vor allem Verbandspräsident Uwe Laue für ein Ende der im Zuge des Wahlkampfs auflodernden „Phantomdebatten“ und wünscht sich eine Besinnung auf zukunftsweisende Themen.

Mit anderen Worten sollte die PKV erhalten bleiben und nicht das komplette duale System mit seinen zahlreichen Arbeitsplätzen in Frage gestellt werden. Der große Zuspruch wird auch anhand der steigenden Zahl an Vollversicherungen deutlich. Insgesamt verfügt die PKV über 25,1 Millionen Verträge. Folgt man einer Schätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts WiFor, so hängen rund 300.000 Arbeitsplätze an der Privaten Krankenversicherung. Die Brutto-Wertschöpfung beläuft sich auf 13,4 Milliarden Euro jährlich.

Wirft man einen Blick auf die so genannte Versorgungsgerechtigkeit, so rangiert Deutschland laut OECD und wissenschaftlichem Institut der PKV auf einem Spitzenplatz. Wer einen Termin beim Hausarzt wünscht, muss zu 76 Prozent maximal einen Tag warten. Nur drei Prozent warten länger als zwei Monate, was in Ländern mit EInheitssystem oftmals noch deutlich überschritten wird.

Die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrer Krankenversicherung ist übrigens hoch. Das Allensbach-Institut spricht hier von 90 Prozent Zustimmung und beruft sich auf eine repräsentative Umfrage aus April 2017.

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