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Interessante Statistik: die PKV in Zahlen

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Eine kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (BT-Drs 19/423) hat interessante Zahlen zur Privaten Krankenversicherung (PKV) zutage gefördert. Es ging dabei unter anderem um die Frage, was eine PKV im Durchschnitt kostet und wie sich die Preise in den letzten Jahren entwickelt haben.

Darüber, wie aussagekräftig die Zahlen sind, lässt sich trefflich streiten. HC Consulting sieht beispielsweise die durchschnittliche Beitragshöhe durch die versicherten Kinder und Beamten beeinträchtigt. Das mag zutreffen, doch sind nun einmal auch diese Versicherte in einer PKV, wenngleich mit geringeren Beiträgen als Angestellte oder Selbstständige.

Im Schnitt lag der Beitrag für die private Krankenversicherung (PKV) im Jahr 2016 bei 242 Euro im Monat. Bedenkt man, dass ein Selbstständiger bei einer freiwilligen gesetzlichen Versicherung laut Krankenkassen.de mindestens 377,85 € zzgl. Zusatzbeitrag, also faktisch rund 400 € aufwenden muss, gerät man schon ins Staunen. Selbstständige mit einem Einkommen in Höhe von mehr als 4.425 Euro im Monat müssen sogar mit rund dem doppelten Betrag, also ca. 800 € rechnen. Selbst, wenn die stetige Panikmache von Seiten der Kritiker der PKV für bare Münze genommen wird, dürften diese Beträge bei einer gut gewählten Police kaum zustande kommen.

Auch der Beitragsanstieg fiel in der gesetzlichen Krankenkassen in den Jahren zwischen 2010 und 2016 mit 3,2 Prozent gegenüber drei Prozent in der PKV höher aus. Wohlgemerkt: die Zahlen stammen aus einer Antwort des Deutschen Bundestages (BT-Drs 19/746)

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