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Insurtechs: keine Dumpingpreise in Sicht

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Die Insurtechs sind auf dem Vormarsch. Zumindest in der medialen Berichterstattung. Doch wer denkt, dass das Hauptargument auf günstigeren Preisen liegt, sieht sich offensichtlich getäuscht. So heißt es allenthalben, dass die Insurtechs „keine Preisbrecher“ sein wollen.

Versicherungswirtschaft Heute widmet sich diesem Thema und zitiert in diesem Kontext den Gründer des Insurtechs Ottonova, das sich insbesondere der privaten Krankenversicherung (PKV) verschrieben hat.

Dieser weist jedoch darauf hin, dass der Rechnungszins geringer ausfallen wird, als bei den anderen Marktteilnehmern und möchte mit reinen Nettotarifen arbeiten. Schon jetzt ist das Unternehmen runde 40 Millionen Euro schwer und beschäftigt 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Vorteil: alles ist digital, wenngleich auch eine telefonisch Erreichbarkeit gegeben ist. Die Zielgruppe sind Selbstständige, während Beamte nicht versichert werden.

Flypper hingegen ist ein Sachversicherer, der sich in puncto Schadensregulierung vor allem auf Naturalien konzentriert. Erreicht wird dies durch ein engmaschiges Handwerkernetz. Zudem kooperiert dieses Unternehmen mit dem Assekuradeur Konzept & Marketing und bringt dadurch großes statistisches Wissen über Versicherungsschäden mit.

Zuletzt wird auch Fairr.de erwähnt. Bei diesem Unternehmen geht es vor allem um die betriebliche Altersvorsorge und in enger Abstimmung mit der Zurich soll auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auf den Markt kommen. Spannend ist das allemal, wenngleich der Marktanteil der viel gepriesenen Insurtechs derzeit noch verschwindend gering ausfällt.

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