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Innovation: Versicherung für Schulschließfächer

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In den USA sind entsprechende Versicherungen offensichtlich längst gang und gäbe. Nun sollen auch in deutschen Schulen die Schließfächer gegen Aufbruch und Diebstahl sowie Vandalismus versichert werden. Ein Unternehmen aus Mannheim sieht hierin eine Marktlücke und besetzt nach eigenen Aussagen bereits 50 Prozent des neuen Geschäftsfeldes.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hatte die Astra Direct Leasing und Service bereits vor einem Jahr gegenüber der BaFin den Antrag auf Zulassung als Versicherung gestellt. Bislang verdient das Unternehmen sein Geld mit dem Aufstellen von Schließfächern, was bislang in 5.200 Schulen und einigen Hochschulen der Fall ist.

Die jährlichen Kosten für ein Schließfach liegen bei 25 Euro, wer fortan zehn Euro mehr berappt, kann damit Wertgegenstände bis zu einem Wert in Höhe von 1.000 Euro mitversichern. Darüber hinaus bietet das Unternehmen eine Auslandskrankenversicherung für Klassenfahrten.

Natürlich handelt es sich bei der Astra Direkt Versicherung – entsprechend des Namens – um eine Direktversicherung, die weder mit Maklern, noch mit Vertretern oder Provisionen arbeitet.

Ob sich das Geschäftsmodell lohnt? Nach Ansicht des Autors des zitierten Artikels nur bedingt. Die Versicherung erwirbt jedoch auch die Adressen und Daten der Schüler sowie deren Eltern und schafft damit die Möglichkeit, um neue Angebote zu „stricken“.

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