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In der Kritik: KfZ-Versicherung oftmals zu teuer

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Die KfZ-Versicherung steht derzeit gehörig unter Druck. Auf der einen Seite werden mehr und mehr Diskussionen über die Zukunft – auch im Hinblick auf selbstfahrende Autos – laut, zum anderen stellt sich heraus, dass viele Deutsche schlichtweg zu viel zahlen.

„Wie das?“ könnte man sich da fragen und Auto.de liefert gleich eine überzeugende Antwort. Das Problem liegt in den teils horrenden Aufschlägen, die für eine Ratenzahlung fällig werden. In der Summe ergibt diese einen Mehrbetrag in Höhe von 600 Millionen Euro, der voll und ganz bei den KfZ-Versicherern landet.

Fakt ist, dass runde 35 Prozent der Versicherten ihre Police monatlich oder quartalsweise bezahlen. Die Mehrkosten belaufen sich im Schnitt auf 30 Euro pro Jahr, während bei einer halbjährlichen Zahlungsweise immer noch ein Plus in Höhe von 14 Euro zu Buche schlägt. Hintergrund ist der Wunsch, nicht mehrere Hundert Euro auf einmal zu zahlen, wenngleich dadurch rund acht Prozent gegenüber der vierteljährlichen und immerhin noch 3,4 Prozent gegenüber der halbjährlichen Zahlung gespart werden könnte.

Experten empfehlen daher, das Geld für eine jährliche Bezahlung zuvor auf einem Tagesgeldkonto anzusparen und auf einmal auszugeben. Der Vorteil besteht nicht nur in den geringeren Prämien, sondern auch darin, dass viele attraktive Versicherer auf dem Markt sind, die teilweise überhaupt keine monatliche Zahlweise zulassen.

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