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Immobilienfinanzierung: Versicherung deckt Kreditrisiken ab

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Eine Versicherung für Immobilienkredite ist sicherlich ungewöhnlich, sollte jedoch angesichts des derzeitigen Immobilienbooms nicht unerwähnt gelassen werden. Im Jahr 2008 widmete sich schon einmal die Stiftung Warentest diesem Thema und befand, dass die Policen meist nicht zu empfehlen seien.

Seit dem damaligen Test sind fünf Jahre vergangen und aktuell greift Cash-Online das Thema auf. Hintergrund ist auch, dass aktuell 3,3 Millionen deutsche Haushalte als überschuldet gelten und sich in unsicheren Zeiten manche Immobilienkäufer an der Finanzierung verheben.

Das Problem sind vor allem Arbeitslosigkeit oder auch Arbeitsunfähigkeit und in beiden Fällen springt die Versicherung ein, um die Rückzahlung der Kreditraten zu gewährleisten. Auf Wunsch kommen auch Selbstständige in den Genuss und können bis zu 2.000 Euro monatlich versichern lassen. Auch die Dauer der Leistung ist variabel und kann zwischen zwölf und 24 Monaten betragen. Mit anderen Worten werden – über den Daumen gerechnet – maximal 48.000 Euro versichert bzw. bei Arbeitsunfähigkeit auch höhere Summen.

Der Haken liegt darin, dass eine Reihe von Klauseln im Fall der Arbeitslosigkeit die Zahlung ausfallen lassen können. Zudem liegen die Versicherungsbeiträge bei vielen Anbietern bei bis zu 5.000 Euro, womit sich bereits die Kreditraten für ein halbes Jahr zahlen ließen.

Auch die Stiftung Warentest weist fairerweise darauf hin, dass der Schutz im Einzelfall sinnvoll ist – wer jedoch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, ist allemal auf der sichereren Seite.

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