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Im Test: Reiserücktrittsversicherungen können sich lohnen

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Getestet und für „gut“ befunden. Mit diesem Satz lassen sich die Reiserücktrittsversicherungen auf dem deutschen Markt beschreiben. Von 128 getesteten Tarifen schnitten alle mit „gut“ oder „befriedigend“ ab. Ausreißer gab es weder nach oben noch nach unten.

Bei Bild.de wird aus dem Test zitiert, der sich vollständige in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ findet. Es findet sich dort auch die Empfehlung, eine entsprechende Police abzuschließen, um angezahltes Geld garantiert wieder zu bekommen.

Wer beispielsweise eine Reise im Wert von 1.500 Euro bucht, kann diese für 50 Euro versichern und ist in diesem Fall gegen Krankheit oder Unfälle gewappnet. Manche Versicherungen zahlen auch dann den vollen Preis für die Reise, wenn der Urlaub innerhalb der ersten Tage abgebrochen werden muss, beispielsweise weil sich zu Hause ein Wasserschaden ereignet hat.

Kritikpunkt an allen Versicherungen waren die unklaren Formulierungen hinsichtlich der im Versicherungsschutz enthaltenen Krankheiten. So wird nur selten klar, bei welcher Erkrankungen garantiert eine Schadensregulierung stattfindet und wann die Versicherten leer ausgehen.

Für den Fall, dass eine Reiserücktrittsversicherung benötigt wird, muss die Reise zunächst beim Reiseveranstalter storniert werden. Manchmal empfiehlt es sich, im Vorfeld mit der Versicherung zu telefonieren und das genaue Procedere zu erfahren. Die Stornierung erfolgt idealerweise per Einschreiben mit Rückschein. Sobald die Stornorechnung eintrifft, kann diese gemeinsam mit einem Schadensformular, einer Reisebestätigung, dem Versicherungsschein sowie dem Schadensnachweis in Form eines ärztlichen Bescheinigung an die Versicherung gesendet werden.

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