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Hochwasser und Starkregenversicherung oftmals nicht im Angebot

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Schäden, die durch Hochwasser oder Starkregen verursacht werden, könnten sich in den kommenden Jahren häufen. Folgt man den Prognosen zahlreicher WissenschaftlerInnen, so werden sich entsprechende Wetterphänomene auch in unseren Breiten häufen. Seitens der Versicherer existieren jedoch nur wenig Angebote.

Laut Pfefferminzia wird der Zusatzschutz nur in seltenen Fällen angeboten. Eine Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz unter 53 Versicherern förderte zutage, dass nur sechs Unternehmen aktiv Werbung für ein entsprechendes Angebot unterbreiten und eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung bieten. Mit anderen Worten ist eine Elementarversicherung nur durch Nachfragen zu bekommen und gilt als eine Art Zusatz zur Wohngebäudeversicherung. Mitversichert ist im Idealfall auch Schneedruck sowie Schäden, die durch Lawinen/Erdrutsch, Erdsenkung, Erdbeben oder Vulkanausbruch verursacht werden. Die wenigesten Versicherer arbeiten in diesem Kontext im Opt-Out-Verfahren, d.h. bieten entsprechenden Schutz normalerweise an. Dieses Vorgehen wird aber von den Verbraucherschützern empfohlen und so ist es vielmehr so, dass aktiv nachgefragt werden muss, wenn man weiterreichenden Schutz erhalten möchte.

Seitens der Verbraucherschutzzentrale wird sogar eine Pflichtversicherung gefordert, da zumindest in Rheinland-Pfalz in einigen Regionen erhebliche Schäden durch Starkregen eingetreten und auch in Zukunft zu befürchten sind. Es sind dies Linz am Rhein, der Donnersbergkreis oder Trier-Land. Beispiele aus der Schweiz zeigen, dass Pflichtversicherungen problemlos darstellbar sind.

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