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Heinz Lanfermann ist neuer Ombudsmann für die Private Kranken- und Pflegeversicherung

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Zumindest in diesem Bereich bleibt die FDP in einer Spitzenposition vertreten: der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat den FDP-Politiker Heinz Lanfermann zum 1. Januar 2014 als Ombudsmann berufen. Der bisherige PKV-Ombudsmann, Dr. Helmut Müller, darf sich somit in den Ruhestand verabschieden.

Näheres berichtet der Versicherungsbote, wo wir auch erfahren, dass Dr. Müller schon einmal seinen einstweiligen Ruhestand unterbrochen und für den unerwartet verstorbenen Dr. Dr. h.c. Klaus Theo Schröder eingesprungen war.

Mit Heinz Lanfermann wird ein ausgewiesener Befürworter der Privaten Krankenversicherung (PKV) ins Amt geholt. Zuletzt hatte der 63-jährige, gebürtige Oberhausener diese Position im Rahmen einer Bundestagsdebatte deutlich gemacht. Das war am 14. Juni 2013, als sich Lanfermann zu den Plänen der Linken zu einer Bürgerversicherung äußerte.

Lanfermann hat in der Vergangenheit auch schon darauf hingewiesen, dass mit der Einführung der Bürgerversicherung rund 67.000 Arbeitsplätze in der PKV verloren gehen und zudem jede Menge Geld aus dem Gesundheitssystem gezogen würde.

Der neue Ombudsmann war zwischen 1996 und1998 Staatssekretär des Bundesministeriums für Justiz und von 2003 bis 2011 FDP-Landesvorsitzender in Brandenburg. Zudem saß er als Mitglied im Deutschen Bundestag als Obmann der FDP-Fraktion im Ausschuss für Gesundheit und Fraktionssprecher für Pflegepolitik und fungierte zudem als gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

Dadurch, dass Lanfermann bereits in der Vergangenheit viel mit gesundheitspolitischen Themen zu tun hatte, gilt die Wahl als gelungen. HInzu kommt, dass der Politiker studierter Jurist ist und daher auch eine hohe Vermittlungskompetenz besitzt.

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