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Hausratversicherung: das richtige Verhalten nach einem Einbruch

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Der „Ärger mit der Versicherung“ scheint ein typisches Sommerthema zu sein. Immer wieder werden vereinzelte Probleme in der Schadensregulierung aufgegriffen und in Zeitungsartikeln verarbeitet. Dennoch sind die Tipps zur Vermeidung von Problemen manchmal Gold wert.

Aktuell widmet sich die Kölnische Rundschau dem Thema und spricht von Konflikten mit der Hausratversicherung. Ein Beispiel für Probleme ist das Geltendmachen von Unterversicherung, das mit Leistungskürzungen einhergeht.

Im Schadensfall ist es unumgänglich, dass die Polizei unverzüglich eine so genannte „Stehlgut-Liste“ erhält. Zu diesem Zweck sollten sowohl Kaufbelege aufbewahrt als auch Wertgegenstände fotografiert werden. Wer darauf verzichtet, muss den Verlust glaubhaft machen, was bei mancher Hausrat-Versicherung eine Reduzierung der Ansprüche nach sich zieht.

Vorhandene Einbruchsspuren sollten nach Möglichkeit nicht beseitigt werden. Problematisch wird es dann, wenn eine Tür nur zugezogen und nicht abgeschlossen war. Wer dieses Risiko für sich sieht, kann jedoch auch einen Tarif mit dem Verzicht auf Einrede grober Fahrlässigkeit wählen.

Wer übrigens Schmuck und andere Wertgegenstände in den eigenen vier Wänden aufbewahrt, sollte diese speziell sichern. Wie dies zu erfolgen hat, wird meist von den Versicherern beschrieben. Ein Tresor ist jedoch keinesfalls ein Nachteil – es sei denn, man bewahrt seine „Schätze“ gleich in einem Bankschließfach auf.

Zuguterletzt sollte pro Quadratmeter Wohnfläche eine Mindestsumme vereinbart werden. Diese liegt meist zwischen 600 und 700 Euro und enthält bereits zu einem bestimmten Prozentsatz die Wertsachen. Nur, wenn beispielsweise eine Sammlung oder Ähnliches vorliegt, lässt sich in diesem Bereich noch etwas aufstocken.

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