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Hausratversicherung: Aktenzeichen der Polizei relevant

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Wer eine Hausratversicherung abgeschlossen hat, sollte nach einem Einbruch möglichst einige wichtige Punkte beachten. Neben der Dokumentation aller Wertgegenstände im Vorfeld, muss der Einbruch unbedingt bei der Polizei gemeldet werden. Seitens der Versicherung kann durchaus vorkommen, dass nach dem Aktenzeichen gefragt wird.

Entsprechendes vermeldet die Süddeutsche Zeitung und weist darauf hin, dass die Meldung gegenüber der Versicherung selbstverständlich als Erstes zu erfolgen hat. Wenn kein Aktenzeichen existiert, kann auch die Tagebuchnummer der Polizei genannt werden – wichtig ist nur, dass die Hausratversicherung weiß, dass der Fall aktenkundig gemacht wurde und Ermittlungen aufgenommen werden.Seitens der Versicherung besteht im Rahmen der Schadensregulierung oder – zunächst – der Überprüfung einer Leistungspflicht die Möglichkeit einer Einsichtnahme bzw. der Nachfrage nach dem Stand der Ermittlungen und der gewonnenen Erkenntnisse seitens der Polizei.

Ebenfalls wichtig ist das Belassen der Einbruchsspuren. Diese dürfen erst dann beseitigt werden, wenn die Versicherung „grünes Licht“ erteilt, was möglichst in schriftlicher Form erfolgen sollte. Falls eine Veränderung notwendig ist, so können in Einzelfällen auch Fotos ausreichen, um das Geschehen zu dokumentieren.

Die Stehlgutliste ist sowohl für die Polizei als auch für die Versicherung erforderlich, um den Schaden zu regulieren. Für den Fall, dass keine Quittungen existieren, kann auch ein Zeuge über den Besitz aussagen. Zuletzt wird natürlich nicht immer die volle Summe ersetzt, sondern bei manchen Gütern existieren so genannte Entschädigungsgrenzen.

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