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Haftpflichtversicherung: Rabattschutzklausel kann sinnvoll sein

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Wer eine Kfz-Haftpflicht besitzt, muss im Falle eines Schadens mit einer Rückstufung des Schadensfreiheitsrabatts rechnen. Eine Ausnahme bildet jedoch die Konstellation, in der man nicht selber gefahren ist, sondern einen Freund oder Verwandten ans Steuer gelassen hat. In manchen Fällen kann dessen Privathaftpflicht-Versicherung einspringen und den Schaden regulieren.

In der Online-Ausgabe der „Bild“ findet sich ein entsprechender Hinweis bzw. der Tipp, in den Versicherungsbedingungen der Privathaftpflicht nachzusehen. Vor allem diejenigen, die häufig mit einem fremden Fahrzeug unterwegs sind, können von der Rabattschutzklausel profitieren bzw. dem Verleiher einige Nachteile ersparen.

Die Rabattschutzklausel existiert übrigens auch bei der Kfz-Versicherung. Dort greift der entsprechende Passus und sorgt dafür, dass ein oder mehrere Schäden im Jahr frei sind und nicht automatisch zu einer Rückstufung führen. Eine Ausnahme bildet die Teilkasko, bei der keine entsprechende Regelung existiert. Meist ist der Rabattschutz erhältlich, wenn vier schadensfreie Jahre vorliegen und Versicherte älter als 25 Jahre sind.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der so genannte „Rabattretter“. Hier wird die Rückstufung zwar nicht verhindert, jedoch abgemildert. In der KfZ-Versicherung erlöschen sowohl der Rabattschutz als auch der Rabattretter mit einem Versicherungswechsel. Zudem warnen Experten davor, dass die Nutzung der entsprechenden Regelungen dazu führen kann, dass möglicherweise kein günstiger Versicherer mehr gefunden wird, da der Unfall trotz allem in der Versicherungshistorie auftaucht.

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