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Haftpflichtversicherung haftet bei Vernachlässigung der Verkehrssicherungspflicht

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Mit dem herbstlichen Laub rückt auch wieder die Verkehrssicherungspflicht für Grundstücksbesitzer in den Fokus. Je nach Gemeinde kann die Verpflichtung bestehen, den Bürgersteig vor dem eigenen Haus von Laub zu befreien. Geschieht nach Vernachlässigung dieser Pflicht ein Unfall, so steht der Hauseigentümer in der Haftung.

Merkur.de greift das Thema auf und weist darauf hin, dass vielfach die Haftpflichtversicherung in die Bresche springt. Diese ist immer dann zuständig, wenn ein Gericht feststellt, dass seitens des geschädigten Fußgängers keine Fahrlässigkeit vorlag und somit die alleinige Haftung beim Hauseigentümer lag.Im Falle einer Eigentümergemeinschaft (WEG) oder einem vermieteten Einfamilienhaus ist hingegen die Haus- und Grundeigentümer-Haftpflicht zuständig. Interessant ist dabei die Regelung, dass im Falle eines Mehrfamilienhauses jeder einzelne Eigentümer haftet. Anders formuliert, kann sich ein Geschädigter auf Wunsch eine einzelne Person heraussuchen und die Forderung an diese richten. Das Binnenverhältnis und eine Verteilung der Kosten bzw. eine Forderung seitens eines Eigentümers gegenüber den Miteigentümern muss von diesem selbst übernommen werden, was die Situation naturgemäß erschwert.

Auch hier empfiehlt sich, mögliche Szenarien im Vorfeld mit einem Versicherungsberater abzusprechen, um im Fall der Fälle auf der sicheren bzw. versicherten Seite zu sein.

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