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Haftpflichtversicherung: große Unterschiede zwischen den Anbietern

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Kaum eine andere Versicherung erscheint auf den ersten Blick so einfach zu durchschauen, wie die Haftpflicht. Im Internet existieren zahlreiche Möglichkeiten eines Vertragsabschlusses und offenbar entscheiden allein der Preis und die Deckungssumme über einen Abschluss. Bei näherem Hinsehen offenbaren sich allerdings erhebliche Unterschiede im Vertragswerk.

Das Handelsblatt weist zunächst darauf hin, dass die Haftpflichtversicherung ein „Muss“ darstellt und auf keinen Fall fehlen darf. Eine gute Police soll demnach mindestens zehn Millionen Euro abdecken und sowohl Personen- als auch Sachschäden versichern.Weitere wichtige Aspekte sind das Abdecken von Allmählichkeitsschäden, also Schäden, die erst mit der Zeit eintreten. Ebenfalls sollten auch Schäden an einer Ferienwohnung im Ausland einbezogen sein. Weitere Bausteine einer Haftpflichtversicherung sind eher individueller Natur, wie beispielsweise der Verlust eines Schlüssels. Dieser kann in einer Wohnanlage mit Schließanlage oder am Arbeitsplatz sehr teuer werden, bei einem Einfamilienhaus oder beim Vorhandensein von Codekarten tritt das Problem hingegen nicht auf.

Bei geliehenen Gegenständen zeigen sich ebenfalls Unterschiede, wenngleich mittlerweile 77 Prozent der verglichenen Policen eine Schadensregulierung übernehmen — wenn auch meist nur bis 10.000 Euro. Zuletzt sind Gefälligkeitsschäden und Freundschaftsdienste ein wichtiges Thema und auch die Deckung haftungsunmündiger Kinder sowie die Forderungsausfalldeckung sind relevante Entscheidungskriterien.

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