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Haftpflicht: Hunde und Katzen unterschiedlich versichern

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Eine Haftpflichtversicherung ist nicht nur für Menschen, sondern auch für manche Haustiere unerlässlich. Seitens der Versicherungsbranche wird dabei ein großer Unterschied zwischen Hunden und Katzen gemacht.

Wer eine Katze besitzt, braucht sich nicht weiter um das Thema zu kümmern. Die Vierbeiner sind Teil der Familien-Haftpflicht und bedürfen keiner eigenen Police. Für Hunde ist jedoch die so genannte Hundehalter-Versicherung vonnöten, die laut „Welt“ in Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Hamburg sogar gesetzlich vorgeschrieben ist.

Die Notwendigkeit lässt sich aus den Zahlen der Versicherungswirtschaft ablesen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) spricht von rund 100.000 Haftpflichtschäden im Jahr, bei denen Zahlungen in Höhe von rund 80 Millionen Euro durch die Versicherer fließen.

Verursacht werden die Schäden keineswegs nur durch große Hunde, sondern auch durch so genannte „Schoßhündchen“, weshalb der Abschluss einer Hunde-Haftpflicht dringend anzuraten ist. Zu beachten ist dabei, dass jeder Hund einer eigenen Police bedarf.

Klassische Fälle sind das Stolpern über einen Hund, bei dem der Hundehalter automatisch in die Haftung tritt. Bricht sich jemand dabei beispielsweise ein Bein, so müssen der Aufenthalt im Krankenhaus, die folgende Behandlung sowie Lohnausfall und Schmerzensgeld berappt werden, was schnell einen vier- oder gar fünfstelligen Betrag ergibt.

Die Kosten für eine Hundehaftpflicht belaufen sich auf rund 50 Euro im Jahr, was angesichts der möglichen Risiken wahrlich akzeptabel erscheint.

 

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