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Gute Zahlungsmoral bei PKV -Versicherten

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Patienten in der Privaten Krankenversicherung (PKV) sowie Selbstzahler fallen durch eine überaus positive Zahlungsmoral auf. In gerade einmal einem Prozent der Fälle müssen am Ende die Gerichte für eine Begleichung der GOÄ-Rechnungen sorgen. Die Zahl der Mahnungen ist dabei sogar zurückgegangen.

Entsprechendes vermeldet die ÄrzteZeitung und zieht sogleich einen Vergleich zu anderen Versicherungssparten. Fakt ist, dass im Bereich PKV eine besonders positive Zahlungsmoral herrscht, was vor allem auf das enge Verhältnis zwischen Versicherten und Ärzten zurückzuführen ist. Darüber hinaus ist natürlich auch darauf hinzuweisen, dass die Arztkosten vielfach von der PKV erstattet werden.

Konkrete Zahlen stammen in diesem Kontext von der PVS Rhein-Ruhr, die nach gerade einmal 0,6 Prozent der Arztbesuche einen Mahnbescheid senden musste. In Berlin-Brandenburg lag die Quote bei 0,7 Prozent, in Bayern sogar nur bei 0,3 Prozent. Eine erste Mahnung, im Sinne einer Zahlungserinnerung, musste jedoch in immerhin 16 Prozent der Fälle versendet werden.

In den meisten Fällen handelt es sich um Rechnungen, die auf ambulante Leistungen Bezug nehmen. Das mag auch damit zu tun haben, dass viele PKV stationäre Leistungen direkt begleichen bzw. eine Abwicklung zwischen Krankenhaus und Versicherer ermöglichen. 15 bis 20 Prozent der stationären Leistungen wurden allerdings direkt den Versicherten in Rechnung gestellt.

Die Zahlen wurden von der PVS Holding GmbH ausgewertet. Leider existieren noch keine Zahlen, die die Mahnquoten bei unterschiedlichen Fachärzten oder Praxistypen aufzeigt.

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