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Gute Nachricht: PKV mit hohen Rückerstattungen

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Für Versicherte in der Privaten Krankenversicherung (PKV) steht wieder einmal ein „goldener Herbst“ bevor. Gemeint sind natürlich die Beitragsrückerstattungen, die auch 2017  erheblich ausfallen. Wer keine Leistungen in Anspruch genommen hat, kann bis zu 30 Prozent der Beiträge erhalten.

Wie der General Anzeiger schreibt, schütten allein die Debeka und die DKV mit 360 bzw. 148,7 Millionen Euro schon immens hohe Summen aus. Bei der Allianz sind es noch 118 Millionen Euro. Wirft man einen Blick auf die Beitragseinnahmen so liegen Debeka und DKV bei 4,5 Milliarden Euro bzw. 3,2 Milliarden Euro.

In den Genuss einer Rückerstattung kommen Versicherte der PKV immer dann, wenn Sie ihre Versicherung nicht in Anspruch genommen haben. Es lohnt sich entsprechend, wenn Rechnungen erst einmal aus eigener Tasche bezahlt werden und die zu erwartende Rückerstattung ermittelt wird. Oftmals ist letztere Kombination einfach lukrativer als eine Schadensregulierung durch die PKV.

Es ist allerdings auch zu beobachten, dass manche PKV – Anbieter ihre Programme für die Beitragsrückerstattung allmählich zurückfahren, weil infolge der niedrigen Zinsen nicht mehr ausreichend Kapital erwirtschaftet wird. Derzeit scheinen die Summen aber meist noch zu stimmen. Unternehmen aus der PKV sind per Gesetz generell verpflichtet, 80 Prozent ihrer Rohüberschüsse an die Versicherten zu leiten. Dies kann in Form von Beitragsrückerstattungen oder ganz allgemein durch niedrigere Beiträge geschehen.

Die Gesamtsumme der Rückerstattungen belief sich 2016 laut Angaben von Assekurata auf 1,42 Milliarden Euro, die Beitragslimitierungen lagen sogar bei zwei Milliarden Euro.

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