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GOÄ-Novelle: PKV will sprechende Medizin stärken

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Im Rahmen der derzeitigen Verhandlungen über eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) will der PKV -Verband vor allem die „sprechende Medizin“ stärken. Gemeint ist damit, dass Ärzte und Patienten wieder mehr miteinander ins Gespräch kommen sollen.

Entsprechendes berichtet die Ärzte Zeitung und nimmt dabei Bezug auf eine Äußerung des PKV-Vorsitzenden Uwe Laue im Rahmen der Jahrestagung in Berlin. Im selben Atemzug wurde auch darauf hingewiesen, dass in der laufenden Legislaturperiode wohl keine Einigung mehr erzielt wird, wenngleich die bisherige Arbeit beider Seiten positiv bewertet wird.

Aktuell liegt ein GOÄ-Konzept vor, das in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer und in Abstimmung mit Vertretern der Beihilfe entwickelt wurde. Die Stärkung der sprechenden Medizin „sichert den Patienten eine Versorgung auf dem modernsten Stand bei voller Therapiefreiheit der Ärzte“ wie es Laue ausführt.

Problematisch an der Neuordnung sind die mehr als 4.600 Leistungsbeschreibungen, die für enorme Komplexität sorgen. Ob es daher gelingt, bis zum Ende des Jahres einen Vorschlag an das Bundesgesundheitsministerium zu senden, steht in den Sternen, das Ziel wird jedoch klar formuliert.

Erst, wenn sich die PKV und die Ärzte auf einen Vorschlag geeinigt hat, geht es in die nächste Runde. Erlassen wird das Gesetz letztlich von der Politik bzw. vom Gesetzgeber, sodass sich auch auf dieser Ebene noch Verhandlungen ergeben könnten. Es bleibt also spannend …

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