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Glukosemonitoring: Probleme mit Übernahme durch PKV?

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Das Glukosemonitoring ist für Menschen mit Diabetes ein probates Mittel, um diesen wichtigen Wert kontinuierlich im Auge zu behalten. Zur Anwendung gelangen seit einiger Zeit rtCGM-Systeme, die von den gesetzlichen Kassen übernommen werden. In der privaten Krankenversicherung (PKV) existieren jedoch mitunter Hürden.

Hierüber schreibt das Ärzteblatt und berichtet in diesem Zusammenhang über die Forderung der Deutschen Diabetes-Hilfe, die Leistungsverzeichnisse entsprechend zu ergänzen. In vielen Hilfsmittelkatalogen ist das CGM allerdings schon vorhanden.Auf der sicheren Seite sind zudem Diejenigen, die keine abgeschlossenen Heilmittelverzeichnisse in ihrem Vertrag vereinbart haben. Ist dies der Fall, so wird jeweils das neueste Heilmittel in die Leistungen aufgenommen, was für das Glukosemonitoring gilt. Der PKV -Verband spricht daher die Empfehlung aus, im Zweifelsfall mit der Versicherung zu sprechen und eine Aufnahme zu erwirken.

Hinter CGM verbirgt sich ein System, das die Veränderungen der Glukose im Körper rund um die Uhr überwacht. Gearbeitet wird dabei mit einem Sensor, der ins Unterhautgewebe implantiert wird und drahtlos mit einem Empfänger zusammenarbeitet. Sobald sich die Stoffwechsellage ändert oder die Werte für Glukose in einem kritischen Bereich angekommen sind, erfolgt ein Alarm und der Patient wird umgehend informiert, um entsprechend zu reagieren.

Seitens der PKV wäre nur nachvollziehbar, wenn die Kosten für dieses System übernommen würden, denn schließlich dient CGM der Prävention und damit der Verhinderung weiterreichender Behandlungen und damit einhergehender Ausgaben.

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