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Gesetzliche Rentenversicherung bald mit höheren Beiträgen

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Die gesetzliche Rente könnte fortan noch teurer werden. Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) hat im Rahmen des bevorstehenden Reformkonzepts durchblicken lassen, dass das Rentenniveau nicht mehr weiter absinken soll. Der Nachteil ist jedoch, dass dies mit höheren Beiträgen erkauft wird.

Nach Angaben des Ministeriums wird der gemeinsame Beitragssatz von Arbeitnehmern und Arbeitgebern langfristig auf mehr als 22 Prozent ansteigen. Hintergrund ist die zunehmende Alterung der Gesellschaft, die auch dazu führt, dass private Renten immer wichtiger werden.

Bereits im letzten Jahrzehnt war das Rentenniveau von zuvor 53 Prozent des Durchschnittseinkommens auf aktuell 48 Prozent gesunken und soll bis ins Jahr 2030 auf 43 Prozent sinken. Parallel hierzu liegt der Beitragssatz aktuell bei 18,7 Prozent des Lohns und soll zur Sicherung des 2030er Rentenniveaus bei maximal 22 Prozent liegen.

Laut WAZ warnen sowohl Sozialverbände als auch die Gewerkschaften vor Altersarmut und wünschen sich ein Rentenniveau von stabilen 48 Prozent. Das Institut der Wirtschaft geht hingegen davon aus, dass dies einen Beitragssatz in Höhe von 23,5 Prozent erfordern würde. Andere Studien gehen bis ins Jahr 2045 sogar von 26,4 Prozent aus.

Interessant wird in diesem Kontext natürlich auch die Frage, ob und inwieweit private Rentenversicherungen wie die Riester-Rente gefördert werden oder betriebliche Altersvorsorgen Vorteile eingeräumt bekommen. Was letztlich zählt, ist das Gesamtpaket und das besteht heutzutage nun einmal aus gesetzlicher und der unvermeidlichen Privatrente.

 

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