Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Gesetzliche Krankenkassen mit deutlich steigenden Beiträgen?

| Keine Kommentare

Zumeist wird eher in der Privaten Krankenversicherung (PKV) vor stetig steigenden Beiträgen gewarnt, die bei näherem Hinsehen so gut wie nie eintreten. Aktuell steht jedoch die gesetzliche Krankenkasse im Fokus und könnte eine Verdopplung der Zusatzbeiträge mit sich bringen.

Stellvertretend für den „Chor“ der Berichterstattung sei die „Welt“ zitiert, die von immer stärker auseinanderklaffenden Ausgaben und Einnahmen im Gesundheitswesen spricht. So schätzt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), das sich der neu eingeführte Zusatzbeitrag bis 2019 auf 1,4 bis 1,8 Prozent beläuft.

Aktuell liegt dieser Zusatzbeitrag im Schnitt bei 0,9 Prozent, wird jedoch schon 2016 auf durchschnittlich 1,1 bis 1,2 Prozent ansteigen. Als Begründung werden die steigenden Ausgaben für Mediziner, Arzneimittel und Krankenhäuser genannt.

Darüber hinaus werden auch die Gesundheitsreformen der aktuellen Regierung als Preistreiber genannt. Durch den Umbau der ambulanten Versorgung, die Klinikreform und ein Bündel anderer Maßnahmen entstehen – nach Ansicht der Kassen – Mehrausgaben von über elf Milliarden Euro bis 2019.

In der Summe dürfte sich der Krankenkassenbeitrag auf rund 16 bis 16,4 Prozent des Bruttoeinkommens belaufen. Diejenigen, die selbstständig sind, müssen die Summe (fast) allein stemmen und sollten dringend mit den Konditionen der Privaten Krankenversicherung (PKV) vergleichen.

Schließlich verspricht auch die Tendenz für die kommenden Jahre keine Abschwächung der stetigen Teuerungen. Die Krankenkassen gehen vielmehr davon aus, dass die GKV weiter Defizite schreibt und diese auf die Beiträge umlegen muss.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.