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Gerichtsurteil: Versicherung durch den Arbeitgeber ist Sachlohn

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Wer von seinem Arbeitgeber anstelle einer Lohnzahlung bzw. zusätzlich zu dieser eine Krankenversicherung erhält, muss diese als Sachlohn deklarieren. Entsprechend gilt auch in diesem Bereich die 44 Euro- Grenze, d.h. die Sachbezugsfreigrenze in Höhe von 44 Euro für einen Kalendermonat.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat dies im Rahmen eines Urteils erkannt (Az. VI R 13/16)  und meint damit den Fall, in dem der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer auftritt und seinen Mitarbeiter versichert.Anders sieht der Fall aus, wenn der Arbeitgeber lediglich die zusätzliche Krankenversicherung anbietet und einen Zuschuss für die Bezahlung der Prämie leistet. Dies gilt nach Ansicht der Richter des BFH als steuerpflichtiger Barlohn (Az. VI R 16/17).

Vorausgegangen war eine Revision gegen ein Urteil des Sächsischen Finanzgerichts vom 16. März 2016 2 K 192/16, die mit dem BFH-Urteil von Juni 2018 als unbegründet zurückgewiesen wird.

Werden jedoch Versicherungen in einem höheren Wert bzw. mit höherer monatlicher Prämie abgeschlossen, so ist der zusätzliche Betrag oberhalb von 44 Euro im Rahmen der Einkommenssteuer anzugeben und zu versteuern.

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