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Gartenbau-Versicherung integriert Dürre beitragsfrei

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Die Folgen des Klimawandels machen sich naturgemäß auch bei Versicherungen bemerkbar. Die Gartenbau-Versicherung trägt dem nun Rechnung und nimmt das Risiko von Dürre beitragsfrei in die Deckung gegen Sturm- und Elementarschäden auf. Hintergrund sind unter anderem die beiden Dürresommer 2018 und 2019, die auch den Gartenbaubetrieben sehr geschadet haben.

Gabot.de schreibt über dieses Thema und weist darauf hin, dass seitens der Betriebe sowohl ausreichend große Brunnen als auch Regenrückhaltebecken vorhanden sein sollten, um selbst gegen Dürre vorzusorgen. Die Versicherung hingegen, bietet auch die Möglichkeit, die komplette Freilandproduktion abzusichern.Containerkulturen und Schnittblumen sind – je nach gewählter Police — eingeschlossen. Eine Ausnahme bilden Kulturen, die in den Boden ausgepflanzt wurden und normalerweise nicht bewässert werden müssen, was vor allem Baumschulen aber auch Schnittgehölze betrifft. Abgedeckt werden „Ertragsverluste durch unvermeidbare Trockenheitsschäden“, wobei im Vorfeld eine Reihe von Sicherheitsvorschriften eingehalten werden müssen.

Auf dem Markt existieren eine Reihe an Möglichkeiten, Dürre im Gartenbau abzusichern. In den meisten Fällen ist der Versicherungsschutz Teil des Bereichs Elementarschäden. In der Landwirtschaft hingegen, gelten Versicherungen gegen Dürre vielfach noch als zu teuer und wurden — laut einem Artikel im Tagesspiegel vor Beginn des Sommers 2019 — aus diesem Grund kaum abgeschlossen.

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