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G20-Gipfel: welche Versicherung haftet bei Schäden?

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Der G20-Gipfel in Hamburg ist in vollem Gange und mit ihm auch die Proteste internationaler politischer Aktivisten. Offensichtlich gehören brennende Autos und demolierte Schaufensterscheiben dazu. Doch wer zahlt eigentlich die Schäden? Oder anders gefragt: lässt sich Vandalismus versichern?

Die Antwort liefert der Spiegel und weist darauf hin, dass normalerweise keinerlei Versicherung in die Bresche springt. Eine Ausnahme bilden jedoch zerbrochene Fensterscheiben und Feuer. Diejenigen, die eine Wohngebäudeversicherung haben, können sich auf eine Schadensregulierung einstellen, sofern Glasbruch mitversichert ist.

Bei Autos kommt es sehr darauf an, was genau passiert ist. Im Fall eines kompletten Ausbrennens handelt es sich um einen Fall für die Teilkasko und auch die Vollkasko ist in manchen Fällen mit von der Partie. Wer auf die Kfz-Haftpflichtversicherung setzt, sollte wissen, dass diese naturgemäß nur dann zahlt, wenn Schäden an anderen Fahrzeugen verursacht wurden.

Wichtig ist stets ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen. Ersetzt wird meist nur der Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeugs, was besonders bei recht neuen Modellen problematisch sein kann. Wer einen guten Vertrag abgeschlossen hat, erhält aber auch den Neuwert. Aufpassen sollte man mit mobilen Geräten, die sich im Inneren befinden, denn diese sind nicht Teil der Teilkasko.

Zuletzt bedeutet eine Beschädigung am eigenen Auto nach Schadensregulierung glücklicherweise keine Hochstufung. Lästig dürfte es aber schon werden, sodass man als Hamburger derzeit vermutlich besser in einem Außenbezirk parkt.

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