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Friday: KfZ-Versicherung mit kilometergenauer Abrechnung

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In der KfZ-Versicherung stehen derzeit alle Zeichen auf Veränderung. Neuerdings existiert ein Versicherer mit Namen „Friday“, der sich nicht weniger als das Umkrempeln des deutschen Versicherungsmarktes zum Ziel gesetzt hat.

Laut Versicherungsbote werden die Tarife exakt nach den gefahrenen Kilometern berechnet. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass sich „Friday“ monatlich kündigen lässt und komplett digital funktioniert. Die Preise beginnen ab einem Cent pro Kilometer, dürften jedoch auch entsprechend der Fahrzeuge variieren.

Bei Friday handelt es sich um eine Tochter des Versicherungskonzerns Baloise bzw. der Basler Versicherung. Die Tatsache, dass das Unternehmen rein digital agiert, lässt geringere Preise erhoffen. Auf der anderen Seite steigen die Vertriebskosten, da eine hohe Internet-Präsenz erreicht werden muss. So lässt sich trefflich darüber streiten, ob es sich wirklich um eine Revolution handelt.

Der Tarif „Zahl-pro-Kilometer“ funktioniert so, dass zunächst die Kilometer geschätzt werden. Die Tarife werden dann allein anhand der Angaben der Kunden festgelegt und umfangreich validiert. Auf diese Weise soll ein Betrug ausgeschlossen werden.

Bei der Vollkasko ist eine Selbstbeteiligung in Höhe von 300 Euro unerlässlich. Berechnungen haben ergeben, dass die Tarife in der Tat recht günstig sind.

Friday ist seit März 2017 auf dem Markt aktiv. Und das mit hoch gesteckten Ambitionen: „Unser Ziel ist, dass Friday der beliebteste Sachversicherer ist“ – so der Firmenchef Christopher Samwer. Bis dahin ist es sicher noch ein weiter Weg.

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