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Fitness-Tracker beliebt: folgen individuelle PKV -Tarife?

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Was hat ein technisches Spielzeug mit der Privaten Krankenversicherung (PKV) zu tun? Derzeit noch so gut wie nichts, doch könnte sich das bald ändern. Es geht dabei um die beliebten Fitness-Tracker, denen jede Menge Potenzial zugetraut wird. Aktuell werden die erhobenen Gesundheitsdaten lediglich an das Smartphone des jeweiligen Besitzers weitergeleitet.

Für Versicherungen wären die Daten aber Gold wert und könnten naturgemäß ein Objekt der Begierde darstellen. Das wissen auch die Deutschen Wirtschafts Nachrichten, wo das Thema aufgegriffen wird. Offensichtlich arbeiten auch schon Google & Co. an Plänen, um die Gesundheitsdaten entsprechend zu nutzen.

Derzeit geht es vordergründig um Gesundheits- und Fitness-Plattformen, doch suchen die Anbieter der mobilen Geräte wie Fitbit, StickK und Wildflower auch nach Kooperationen im Gesundheitsbereich. Ein Fall von Big Brother? Das liegt im Auge des Betrachter. Für eine PKV wären umfassende Gesundheitsdaten für die Risikoeinstufung ungemein hilfreich. Andererseits ließen sich Boni für eine gesunde Lebensweise ausgeben und die Versicherungsprämien könnten deutlich individueller gestaffelt werden.

Nach Angaben der Branche ist vor allem wichtig, dass niemals Druck ausgeübt wird, die Geräte zu tragen. Die freiwillige Nutzung könnte dann auch nur einen Teil von Versicherten betreffen, die sich hierfür Rabatte sichern.

Das Ganze ist noch Zukunftsmusik. Das Ärzteblatt hat allerdings schon Anfang des Jahres auf das Potenzial der Fitness-Tracker hingewiesen Bis die ersten PKV -Anbieter aufmerksam werden, wird es wohl nicht mehr lange dauern.

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