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Fahrradversicherung: Hausrat reicht meist aus

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Der Frühling ist der Zeit, um wieder das Fahrrad aus dem Keller zu holen. Wer einen neuen Drahtesel kauft, bekommt oftmals eine spezielle Versicherung angeboten. In den meisten Fällen reicht aber bereits die bestehenden Hausrat vollkommen aus und deckt sämtliche Schäden ab.

Die „Westfälischen Nachrichten“ widmen diesem Thema einen umfangreichen Artikel und weisen darauf hin, dass spezielle Fahrradversicherungen teilweise mit mehreren hundert Euro im Jahr berappt werden müssen. Für diesen Preis erhält man jedoch schon einen umfangreichen Hausratschutz.

Auch Martin Oetzmann vom Bund der Versicherten (BdV) weist darauf hin, dass eine eigene Diebstahlversicherung nur in den seltensten Fällen die richtige Wahl ist. Lediglich, wer ein teures Pedelec bzw. Elektrofahrrad für mehrere tausend Euro besitzt, kann hierüber nachdenken, doch auch hier ist der Hausratschutz vielfach die bessere Wahl. Zu einem Preis von lediglich 30 Euro lässt sich Fahrraddiebstahl auch außerhalb geschlossener Räume mitversichern.

Ein kleiner Wermutstropfen liegt in der Versicherungssumme. Ein Fahrraddiebstahl darf bei den meisten Hausratversicherungen lediglich maximal drei Prozent der Gesamtversicherungssumme ausmachen. Ebenfalls eine Einschränkung ist die zeitliche Begrenzung mancher Hausrat-Policen. Entsprechend lassen sich Verträge auch auf 24 Stunden- Schutz erweitern, um auf Nummer sicher zu gehen.

Zuguterletzt ist darauf hinzuweisen, dass das Rad beim Diebstahl abgeschlossen sein musste. Das Vorderrad allein, reicht hier nicht aus und so sollten sowohl Felge als auch Rahmen mit einem festen Gegenstand verbunden werden.

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