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Erwartungen an Versicherungen in Corona-Zeiten

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Für viele Versicherungen bedeutet die Corona-Krise einen Einbruch beim Neugeschäft. Oftmals werden neue Policen nicht abgeschlossen oder ein Abschluss wird auf die sprichwörtlich „lange Bank“ geschoben. Das Marktforschungsinstitut Heute und Morgen hat das Verhalten und die Erwartungen von Versicherten anhand von 2.000 Befragungen in Zahlen gefasst.

Bei Cash Online lässt sich unter anderem nachlesen, dass 63 Prozent der Versicherungskunden aktiv Informationen über die Entwicklungen in der Corona-Krise erhalten möchten. Eine E-Mail würde bereits ausreichen, doch geht es vor allem darum, dass die Versicherungen Präsenz zeigen. Nur 22 Prozent meinten, dass Sie nichts mehr über Corona zu hören wünschten.Aktiv nach Informationen auf den Webseiten der Versicherer haben allerdings bislang nur fünf Prozent der Befragten gesucht. Vielleicht liegt das am Fehlen von Hotlines, die von 67 Prozent gewünscht werden. Kostenloses Anrufen bei den Versicherern wird somit von zwei Dritteln gewünscht, die in diesem Kontext auch schnelle Tipps für das richtige Verhalten bei Auftreten von Symptomen erhalten möchten.

Einen Neuabschluss schließt die Hälfte der Versicherten trotz der unsicheren Zeiten nicht aus. Zwar machen sich 57 Prozent Sorgen um ihre Renten- und Lebensversicherungen doch meinten 49 Prozent, dass sowohl eine neue Police als auch ein Wechsel des Anbieters nicht grundsätzlich auszuschließen seien. Vor allem jüngere Zielgruppen aber auch Selbstständige und Angestellte zeigen sich besonders unbeeindruckt — die Zahl liegt hier bei 28 Prozent der Befragten, die dies so äußerten.

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