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Ersatzkassen warnen vor politischer Begünstigung der PKV

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Greift die Politik zu stark in die Geschicke der Privaten Krankenversicherungen (PKV) ein? Zumindest nach Meinung der sechs Ersatzkassen der gesetzlichen Krankenkassen könnte dies der Fall sein. Aus diesem Grund wird eigens eine Warnung, verbunden mit Wünschen an eine neue Bundesregierung herausgegeben.

Wie es im Versicherungsjournal heißt, wird von Seiten der Ersatzkassen jedoch keine Bürgerversicherung gefordert. Interessant ist zudem, dass der Verband der Ersatzkassen e.V. (VDEK) in Deutschland eines der „leistungsfähigsten Gesundheitssysteme der Welt“ sieht und hierfür vor allem die gesetzlichen Krankenkassen lobt.

Hintergrund für dieses Lob ist der zeitweilig positive Wechseltrend von der PKV in die gesetzlichen Krankenkassen, der mittlerweile jedoch gestoppt wurde. Des Weiteren sprechen die Ersatzkassen von ihrer hohen Stabilität und warnen davor, dass diese durch systemfremde Eingriffe (sprich: politische Intervention) gefährdet wird. Wie diese Interventionen konkret aussehen könnten, wird nicht ausgeführt.

Weitere Punkte in dem Positionspapier sind die Beitragsbemessung für Solo-Selbstständige, die paritätische Finanzierung der Krankenkassenbeiträge durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie die Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA). Dieser führt nach Ansicht der Ersatzkassen zu stark unterschiedlichen Zusatzbeiträgen, was sich unter anderem in einer erheblichen Überdeckung in den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) sowie einer Unterdeckung in den Ersatzkassen manifestiert.

 

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