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Elektronischen Patientenakte bei PKV und GKV getrennt?

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Viele Jahre befand sich die digitale Krankenakte in der Warteschleife: jetzt sind gleich mehrere alternative Konzepte geplant. Die Rede ist sowohl von einer Variante der privaten Krankenversicherungen (PKV) als auch der gesetzlichen Krankenkassen. Die PKV hat erst vor Kurzem einen Start-Up-Fonds aufgelegt, der mit 100 Millionen Euro gefüllt werden soll.

Wie Asscompact berichtet, soll mit den Geldern auch die Digitalisierung vorangetrieben werden. Seitens der gesetzlichen Krankenkassen gilt der 1. Januar 2021 als Stichtag, ab dem eine elektronische Patientenakte (ePA) angeboten werden muss. In das Projekt des health innovation hubs (hihet ) des Bundesgesundheitsministerium ist die PKV allerdings nicht eingebunden.Andererseits existieren Projekte seitens der privaten Krankenversicherer, an denen auch einige Krankenkassen teilnehmen. Zu nennen ist vor allem Vivy, über das wir auch schon berichtet hatten. Das Problem besteht nun darin, dass unterschiedliche Standards geschaffen werden. Einen Mehrwert erzielt die elektronische Krankenakte jedoch nur dann, wenn die Systeme offen arbeiten.

Gleichzeitig muss die Datensicherheit gewährleistet sein, was angesichts immer wieder vorkommender Datenlecks ein enormes Problem darstellt. Wie es weitergeht, weiß niemand genau und doch besteht die dringende Notwendigkeit zu handeln.

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