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Einkommensgrenze für die PKV steigt 2015 erneut

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Auch im kommenden Jahr verschiebt sich die Einkommensgrenze für die Private Krankenversicherung (PKV) nach oben. Reicht derzeit noch ein Jahresbruttogehalt in Höhe von rund 53.500 Euro aus, werden ab 2015 bereits 55.000 Euro gefordert, um sich privat zu versichern.

Selbstständige, Studierende, Freiberufler und Beamte sind von dieser Regelung natürlich ausgenommen. Die Zahlen stammen von Finanzen.de, wo im selben Kontext darauf hingewiesen wird, dass die Erlangung der besseren Versicherungsleistungen immer schwieriger gemacht wird.

Hinzu kommt, dass die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) länger als ein Jahr überschritten sein muss. Es reicht also nicht aus, wenn nur einen Monat die geforderten 4.575 Euro fließen, sondern es bedarf zugleich des Nachweises, dass es sich hier um ein stetiges Einkommen handelt.

Im Rahmen der Erhöhung der JAEG hat das Bundeskabinett auch noch die Beitragsbemessungsgrenzen für die allgemeine Rentenversicherung und die gesetzlichen Krankenkassen erhöht. In Bezug auf die privaten Krankenversicherungen (PKV) ist seit dem Jahr 2000 ein kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. Reichten seinerzeit noch runde 40.000 Euro jährlich, um sich privat zu versichern, so ist dieser Wert mittlerweile um runde 40 Prozent in die Höhe geschnellt.

Seitens der Versicherer wird immer wieder eine Absenkung der Einkommensgrenze gefordert. Dies hätte auch den Vorteil, dass nicht so viele PKV- Kunden in die gesetzlichen Krankenversicherungen zurückkehren, wenn sie ihren gut bezahlten Job verlieren und zu einem niedrigeren Gehalt angestellt werden.

 

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