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DSGVO: erste Versicherung für die Folgen gestartet

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Die DSGVO ist seit Ende Mai in Kraft und erste Abmahnwellen dürften nicht lange auf sich warten lassen. Bislang ist es keineswegs jedem Unternehmen gelungen, den erhöhten Anforderungen an den Datenschutz Rechnung zu tragen, sodass auf dieser Ebene enorme Risiken entstehen.

Eine D&O Datenschutzversicherung trägt dem Rechnung und bietet laut den Deutschen Mittelstands Nachrichten einen umfassenden Schutz. Gehaftet wird allerdings nur im Fall eines behördlich verfolgten Datenschutzverstoßes, bei dem sowohl der Betrieb als auch die Entscheider und der interne Datenschutzbeauftragte Schutz genießen.

In Deutschland ist es offensichtlich so, dass Manager sogar mit ihrem privaten Vermögen haften, wenn Verstöße gegen die DSGVO nachgewiesen werden können. Der Geschäftsführer des D&O-Anbieters VOV stellt hierzu fest:

Datenschutzverstöße entwickeln sich neben Insolvenzen zu den aktuell am meisten gefürchteten Haftungsrisiken

Ob deshalb gleich von einem Damoklesschwert gesprochen werden muss, sei dahingestellt. Interessant sind die neuen Policen aber allemal, zumal die neuen Regelungen noch nicht in den Unternehmen angekommen sind und enorme Schwierigkeiten in der Umsetzung existieren.

Vor allem im Tagesgeschäft können sich schnell Fehler einschleichen, die zu horrenden Geldstrafen führen können. Um dies zu vermeiden, bietet der Versicherer neben seinen Policen auch Schulungsvideos und betreibt ein exklusives E-Learning Portal.

Ob sich das lohnt, muss allerdings jedes Unternehmen anhand des konkreten Versicherungsangebots selber abschätzen.

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