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Dread Disease: besondere Form der Berufsunfähigkeitsversicherung

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Noch versteht der eine oder andere Versicherungsberater bei Erwähnung des Begriffs „Dread Disease“ -Versicherung nur „Bahnhof“. Das könnte sich bald aber ändern, denn hier handelt es sich um eine interessante Variante der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

Die Hannoversche Allgemeine hat diesem Thema einen eigenen, lesenswerten, Artikel spendiert und gibt einen ersten Überblick. Das Problem der hohen Abschlusskosten könnte dabei am momentanen Nischendasein liegen.

Dread Disease bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie „schwere Krankheit“. Die Form der Berufsunfähigkeitsversicherung springt immer dann ein, wenn eine schwere Krankheit, die vorher genau erfasst wurde, eintritt. In den meisten Fällen handelt es sich dann um Zahlung einer einmaligen Summe, es existieren jedoch auch Verträge, bei denen monatliche Zahlungen vereinbart werden.

Eine Mitarbeiterin der Stiftung Warentest sieht die Kosten derzeit noch zu hoch und kalkuliert mit 1.500 bis 2.500 Euro im Jahr. Dabei ist aber zu unterscheiden, ob eine selbstständige Dread-Disease vorliegt oder ob die Versicherung fondsgebunden funktioniert. Doch Vorsicht: wir sprechen über eine Versicherung, wo Spekulationen mit Fonds eigentlich nicht zu suchen haben sollten.

Auch weisen Verbraucherschützer darauf hin, dass die Dread Disease keineswegs ein vollwertiger Ersatz für eine „richtige“ Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sein kann. Rückenleiden und psychische Probleme sind hier nicht eingeschlossen, gehören aber zu den häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit.

Zuletzt sollten Interessenten vor Abschluss das Kleingedruckte lesen, denn in manchen Fällen muss eine Krankheit auch einen bestimmten Grad erreicht haben. Eine Versicherungsform mit Tücken, die aber bei Nichtaufnahme in die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) einen Mindestschutz gewährleistet.

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