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Diskussion um Zukunft der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

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Im Rahmen einer Podiumsdiskussion haben sich hochkarätige Branchenvertreter über die Zukunft der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) Gedanken gemacht. Es ging dabei sowohl um die Beratung als auch um die Erschließung von Zielgruppen und die Kunden im Bestand.

Wie das Versicherungsjournal zusammenfasst, sollen bei den Konditionen keine weiteren Verbesserungen folgen. Hier ist es bereits so, dass zahlreiche frühere Premium-Faktoren mittlerweile zum Standard gehören. Als Beispiele wurden der Verzicht auf Ausschlüsse bei Kriegsereignissen, freie Arztwahl oder auch weltweiter Versicherungsschutz etc. genannt.

Im internationalen Vergleich sind die deutschen Police bereits kaum zu überbieten, weswegen es den Versicherern nun eher um eine Erhöhung des Kundenstamms geht. Darüber hinaus wurde die hohe Ablehnungsquote bemängelt, die auch mit einer Überforderung der Versicherten zu tun hat. Lediglich in fünf Prozent der Schadensregulierungen kümmert sich ein Versicherungsexperte um die Einreichung der entsprechenden Anträge, was deutlich zu wenig ist.

Um den Markt zu beleben, soll nicht auf teure Verbesserungen, sondern eher auf Erhöhungen bestehender Policen gesetzt werden. Hierzu lassen sich Bestandskunden ansprechen, deren Einkommen über die Jahre angestiegen ist. Darüber hinaus existieren noch eine Reihe von Verträgen, die lediglich bis zu einem Alter von 55 Jahren reichen und damit vielfach nicht mehr zeitgemäß sind.

Zuguterletzt möchte die BU -Branche auch in der Zielgruppen-Differenzierung weiterkommen und zudem die Altersvorsorge für Berufsunfähige gleich mit bedenken. Das Stichwort könnte hier „Ganzheitlichkeit“ lauten.

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