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Diskussion um Homöopathie und Naturheilkunde: PKV mit differenziertem Bild

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Das Thema Homöopathie war und ist ein echter Aufreger. Die einen schwören auf Globuli, die anderen wollen nachgewiesen haben, dass die kleinen Kügelchen in minimaler Dosierung keinerlei Wirkung zeigen. Selbst innerhalb der Parteien wie den Grünen ist man uneinig und die Zeit titelt ganz reißerisch mit „Globukalypse now“.

Seitens gesetzlichen Krankenkassen ist Homöopathie ein probates Mittel weiter zu sparen und der SPD-Gesundheitsexperte und erklärte PKV-Gegner Karl Lauterbach ist der Auffassung, dass die GKV nicht mehr für entsprechende Maßnahmen zahlen soll. Vorbild ist dabei das französische Gesundheitsministerium, dass Homöopathie von der Liste der wirksamen medizinischen Behandlungen gestrichen hat.In den Privaten Krankenversicherungen (PKV) geht man indes meist nach dem Prinzip „wer heilt hat recht“ vor und gibt sich nicht so dogmatisch. Wie es bei procontra Online heißt, werden Ansätze aus  der Naturheilkunde meist problemlos übernommen und auf eine ganzheitliche Betrachtung hingezielt. Was bei den gesetzlichen Krankenkassen nur dann funktioniert, wenn nach wissenschaftlichen Methoden eine Wirkung nachzuweisen ist, lässt sich in der PKV zumindest teilweise bezuschussen.

Für Versicherungsmakler ergibt sich durch den zu befürchtenden Wegfall der Übernahme naturmedizinischer Behandlungen durch die gesetzlichen Krankenkassen ein weiteres Argument zugunsten eines Wechsel in die PKV. Bei den gesetzlichen Kassen werden derweil weiter kräftig IGeL-Leistungen wie die Glaukom-Früherkennung oder auch PSA-Tests übernommen, während man sich mit Naturheilmitteln auch abseits der Homöpathie vielfach schwertut.

 

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