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Direktabrechnung: Hallesche Vorbild für die PKV -Branche

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Die Hallesche PKV kann sich mit Fug und Recht als Vorreiter der Branche bezeichnen. Bereits im Januar hatten wir im Rundumversicherungblog über die Möglichkeit der Direktabrechnung mit den Apotheken berichtet.

Seinerzeit ging es „lediglich“ um die kostenintensive Zytostatika, die jedoch bei Krebspatienten enorm ins Geld gehen können. Zudem hatte die Hallesche in diesem Zusammenhang auch Zubereitungen, Supportiva und Hilfsmittel einbezogen.

Einige Monate später berichtet die Pharmazeutische Zeitung Online über einen ähnlichen Ansatz bei der Debeka. Deren Versicherte brauchen bei „sehr teuren“ Arzneimitteln fortan nicht mehr in Vorkasse zu treten. Wenn man so will, ist der Vertrag zwischen diesem PKV -Anbieter und dem Deutschen Apothekerverband (DAV) mit der bereits etablierten Vereinbarung der Halleschen zu vergleichen.

Auch die Barmenia verfolgt ein solches Konzept, das nun bei der Debeka auch auf andere Arzneimittel als die Zyostatika ausgeweitet wird. Wann immer die Kosten von 1.000 Euro pro Versichertem überschritten werden, dient ein Formular der Bezahlung und die Kosten können direkt durchgereicht werden. Zudem dürfen die Apotheken die Rechnungen sammeln und ab Erreichen der 1.000 Euro-Grenze einreichen.

Eine gute Initiative, die vor allem schwerkranke Patienten entlastet. Entsprechend erfreut zeigte sich auch der DAV, der die Regelung vor allem aus der Praxis in Bayern kennt. Vermutlich wird es nicht mehr lange dauern und die anderen PKV -Anbieter ziehen mit. So entsteht ein weiteres Argument, das die Berechtigung und die Vorteile dieser Versicherungsform unterstreicht.

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