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Digitalisierung in der PKV schreitet voran

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Wenngleich der Abschluss digitaler Policen im Bereich der privaten Krankenversicherung (PKV) noch eine Weile auf sich warten lässt, treiben viele Unternehmen die Digitalisierung der Akten voran. Es geht dabei um eine Abschaffung der „dicken Aktenordner„, wie es in einem Zitat heißt.

Cash Online widmet sich dem Versicherungskonzern AXA, der in diesem Bereich mit dem eHealth-Dienstleister CGM zusammenarbeitet. Ziel der Kooperation ist die schrittweise Hinführung zur papierlosen Abrechnung. Zu diesem Zweck wurde ein Internetportal mit Namen „Meine Gesundheit“ ins Leben gerufen, das eine Vernetzung zwischen Patienten, Ärzten und der PKV bewerkstelligen soll.

Die AXA ist nur eines von vielen Beispielen über Versuche in der Branche, den nächsten Schritt in Richtung kompletter Digitalisierung zu gehen. In rund fünf Jahren sollen die Hälfte der Krankenvollversicherten bereits auf Papier beim Einreichen von Rechnungen verzichten, was laut den Ergebnissen aus der Marktforschung auch begrüßt wird.

In einem Statement des Unternehmens findet sich aber auch die Einschätzung, dass sich Versicherungskunden mehr und mehr als „Manager ihrer Gesundheit“ verstehen, was sicherlich erläuterungsbedürftig ist. Insbesondere in Deutschland gehören datenschutzrechtliche Bedenken bei jeder Form von digitaler Technik dazu und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Seitens des Versicherers wird darauf hingewiesen, dass man in diesem Bereich höchsten Standards genügt, doch dürfte auch in Zukunft stets ein Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Kostenersparnis bzw. Reibungslosigkeit bestehen. Ob in diesem Kontext der Digitalisierung die Zukunft gehört, bleibt entsprechend abzuwarten.

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