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Digitalisierung in der PKV: Patienten wollen Gesundheitsdaten teilen

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Seitdem die Digitalisierung im Versicherungsbereich voranschreitet, spielen immer wieder auch datenschutzrechtliche Überlegungen eine Rolle. Die meisten PKV -Versicherten scheinen jedoch wenig Probleme mit der Weitergabe von Daten zu haben. Im Gegenteil entstehen hieraus auch Vorteile.

Die Ärztezeitung weist darauf hin, dass laut einer Umfrage lediglich 15 Prozent der Deutschen Nachteile durch die Digitalisierung sehen, während 41 Prozent vor allem die Vorteile ins Auge fassen. Nachzulesen sind diese Ergebnisse in der Studie „Zukunft der Gesundheitsversorgung“ der pronovaBKK, für die 1.000 Deutsche ab 18 Jahren befragt wurden.

Die wenigsten Probleme scheinen die Befragten mit einer Weitergabe sämtlicher Gesundheitsdaten an den behandelnden Arzt zu haben. 77 Prozent sprachen davon, dass ihr Arzt ohne Weiteres über Diagnosen, Medikamente, bereits erfolgte Behandlungen etc. informiert werden darf und diese Informationen zentrale gespeichert werden sollten.

Die Vorteile könnten sich vor allem im ländlichen Bereich mit einer geringeren Ärztedichte ergeben. Andererseits befürchten 62 Prozent, dass mit mehr digitalen Angeboten eine noch schlechtere ärztliche Versorgung einhergeht. Unterstrichen wird dies dadurch, dass 98 Prozent eine persönliche Beratung durch einen Facharzt wünschen und 97 Prozent diese auch durch den Hausarzt erwarten.

Man darf gespannt sein, ob diese Ziele auch noch in Zukunft erreicht werden.

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