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Digitalisierung als Zukunft der PKV

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Ist die digitale Versicherungskarte die Zukunft der Privaten Krankenversicherung (PKV)? Diese Frage erscheint im Jahr 2019 fast schon anachronistisch und doch existieren noch keine einheitlichen Technologien, mit denen die Funktionen der bisherigen Plastikkarten sinnvoll erweitert werden.

Laut einem Artikel bei Asscompact soll jedoch künftig eine App existieren, die gleichsam als Token (also Erkennungsmarke) funktioniert. Der Vorteil besteht darin, dass die Daten stets aktualisiert werden und sowohl vom Patienten alsauch von der PKV und der behandelnden Arztpraxis gelesen werden kann. Da es sich um keine physischen Karten mehr handelt, bedarf es keiner Zusendung bei Aktualisierung und auch ein Verlust ist nicht mehr möglich, da die Daten mit jedem Smartphone ausgelesen werden können. Ein weiterer Vorteil liegt in der Zeitersparnis durch digitale Identifizierung.

Ebenfalls eignet sich die digitale Versicherungskarte für die Vernetzung mit bereits bestehenden Apps. Anzudenken ist eine Zwei-Wege-Kommunikation und somit eine bessere Kunden- bzw. Patientenbindung an die jeweilige PKV. Zuletzt bedarf es dank der rein digitalen Technik keinerlei zusätzlicher Identifikation mehr und es lassen sich manche Angebote auch online nutzen ohne dass hierfür persönlicher Kontakt vonnöten ist.

Die Technik geht noch einen Schritt weiter arbeitet mit Künstlicher Intelligenz (KI). Möglich werden dadurch automatische Echtheitsprüfungen von Personalausweisen und Liveliness-Tests, wodurch sich die Effizienz spürbar steigert. Wann die ersten „Karten“ in den Umlauf gelangen, ist jedoch noch unklar. Bislang existiert noch die klassische Version und die besteht in einer Plastikkarte mit Chip.

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