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Digitale Versicherung: Ottonova bereits 20 Millionen Euro schwer

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20 Millionen Euro sind auf den ersten Blick eine ganze Menge. In der Versicherungsbranche reicht diese Summe jedoch nicht dazu aus, um den Markt zu betreten. Weshalb das Start-Up Ottonova trotz einer beträchtlichen Erhöhung seines Kapitals noch auf seinen Launch wartet.

Die Gründerszene porträtiert die Geschäftsidee, die sich mit dem US-amerikanischen Pendant Oscar Health messen möchte. Es geht dabei um die Schaffung einer privaten Versicherung für digitalaffine Personen, die gleichermaßen jung wie solvent sind. Also eine Private Krankenversicherung (PKV).

Das Problem daran sind die noch zu niedrigen Rücklagen aufgrund derer Ottonova bislang keine Zulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) erhält. Wie viele Millionen es konkret sein müssen, wird nicht offen verlautbart.

Bekannt ist jedoch, dass hinter dem Projekt eine Reihe namhafter Investoren stehen. Namentlich genannt werden Holtzbrinck Ventures, Vorwerk Ventures, Tengelmann Ventures, b-to-v Partners und STS Ventures von OnVista-Gründer Stephan Schubert.

Die kommenden Finanzierungsrunde soll erneut im zweistelligen Bereich einsammeln und den Betrieb und die Rücklagen für die kommenden Jahre decken. Man darf gespannt sein, wann die derzeit 50 Angestellten dann endlich zu tun bekommen und die ersten Policen zeichnen. Vielleicht ist das schon im Sommer der Fall ….

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