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Die Hitliste der sinnlosesten Versicherungen

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So sinnvoll eine Private Krankenversicherung (PKV), eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder eine private Haftpflichtversicherung sind, so unsinnig sind eine Reihe anderer Angebote auf dem Markt.

Anstelle einer Warnung und eines erhobenen Zeigefingers, präsentiert die Augsburger Allgemeine eine Top Ten der sinnlosesten Versicherungen. Mit dabei sind eine Reihe Klassiker wie die Glasbruchversicherung oder die Brillenversicherung aber auch Überraschungen.

Nehmen wir beispielsweise die Krankenhaustagegeldversicherung. Mit einer guten PKV wird diese Versicherung vermutlich unnötig. Zudem stehen Kosten und Nutzen selten in einer vernünftigen Relation, weswegen abgeraten wird.

Eine Reisegepäckversicherung ist ebenfalls überflüssig, zumal sich die Versicherer in der Praxis oftmals sträuben und ihren Kunden pauschal grobe Fahrlässigkeit vorwerfen. Auch bei einer Handy-Versicherung oder einer Hochzeits-Rücktrittsversicherung sollte man eher skeptisch sein.

Von einer „Versicherung gegen häusliche Notfälle“ hatte auch ich bislang nicht gehört. Gezahlt würde unter anderem der Schlüsseldienst, doch sind auch hier die Prämien deutlich zu hoch.

Ein simples Rechenbeispiel ist die Unfallsversicherung mit Beitragsrückgewähr. Eine Unfallversicherung macht für sich genommen zwar Sinn, die Erstattung lohnt sich aber aufgrund der niedrigen Verzinsung und der Mehrbeträge nicht.

Zuguterletzt sind die Insassenunfallversicherung und die Sterbegeldversicherung zu nennen. Erstere wird durch die Haftpflicht ersetzt und damit obsolet und die Sterbegeldversicherung wird nach BdV sogar als unnötigste Versicherung Deutschlands angesehen. Hier wird nahezu immer mehr gezahlt als letztlich eingenommen.

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