Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Diagnose Burnout: Berufsunfähigkeitsversicherung in der Pflicht

| Keine Kommentare

In der Vergangenheit kam es nach eine Diagnose „Burnout“ immer wieder zu Problemen mit manchen Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU). Auch, wenn diese Zeiten vorbei sein mögen, ist der Tipp bei Anwalt.de hilfreich. Auf der Webseite erfahren wir, dass ein Burnout-Syndrom auf jeden Fall zur Schadensregulierung durch die BU führt.

Wichtig ist dabei, dass ein ärztliches Gutachten möglichst früh vorliegt. Das gilt vor allem dann, wenn es – in seltenen Fällen – zu einem Prozess kommt. Nach einem Rechtsstreit vor dem Landgericht München, sollte jedoch ein Präzedenzfall geschaffen worden sein.

Dem Kläger gegen die Berufsunfähigkeitsversicherung wurden Angstzuständen, Spannungskopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übererregbarkeit sowie Herzklopfen und Schwindel attestiert. Hintergrund war eine Tätigkeit als Finanzmanager, bei der bis zu 200 Telefonate täglich geführt werden mussten. Die Folge war ein Zusammenbruch des Versicherten und die Berufsunfähigkeit.

Nachdem sich die BU zunächst geweigert hatte, sorgte ein ärztliches Gutachten für Klarheit. Im Urteil des LG München I, Az. 25 O 19798/03 wurde dann die volle Versicherungsleistung zugesprochen.

Wer heute eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, ist meist auf der sicheren Seite. So gelten psychische Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen nahezu immer als Grund für die Schadensregulierung. Beim Burnout war es bis dato problematisch, da es sich hier um keine Behandlungsdiagnose handelte.

Top-Versicherer wie die Alte Leipziger zahlen meist anstandslos, was anhand diverser im Internet dokumentierter Fälle deutlich wird. Bei Eintreten des Versicherungsfalls empfiehlt es sich aber sowieso, mit seinem Versicherungsberater in Kontakt zu treten und so die Schadensregulierung durchführen zu lassen. Die Chancen stehen auch bei einem Burnout überaus gut.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.