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Deutschland arbeitet an Versicherung gegen Klimaschäden

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Versicherungen betreffen nicht nur Unternehmen und Privatpersonen, sondern werden auch von Staaten benötigt. Ein interessantes Beispiel sind die Planungen zu Versicherungen gegen Klimaschäden, die nach Willen Deutschlands global funktionieren sollen.

Diskutiert wird dieses Thema bei Nachhaltigkeitsrat.de, wo vor allem die so genannten Entwicklungsländer im Mittelpunkt stehen. Ein erstes Beispiel war die Karibikinsel St. Lucia, die nach heftigen Regenfällen Anfang 2014 Gelder aus der Livelihood Protection Policy erhielten.

Bei der Versicherung handelte es sich um ein Pilotprojekt, bei dem das Deutsche Umweltministerium gemeinsam mit der Munich Climate Insurance Initiative agiert. Im Rahmen des Klimawandels, sollen vor allem diejenigen von den Versicherungen bedacht werden, die sich eine normale Elementarversicherung nicht leisten könnten.

Die Gelder für die Klimarisikoversicherungen sollen von der G7 stammen und über den so genannten Green Climate Fund an die Entwicklungsländer fließen. Zudem könnten Versicherungsunternehmen mit besonderen Prämien bedacht werden, wenn sie sich ebenfalls auf dem Feld der Klimapolicen betätigen.

Diese stehen dem Thema offensichtlich offen gegenüber und verweisen auf umfangreiche Wetter- und Schadensdatenbanken, durch die Risiken exakt eingeschätzt und entsprechend versichert werden können.

Ob sich das Thema auch für größere Staaten eignet, bleibt indes fraglich. Vermutlich könnten hier die Schadenssummen schnell die Finanzdecke eines Versicherungsunternehmens übersteigen, sodass die neuen Policen erst einmal nur für bedürftige Staaten aufgelegt werden – als eine von vielen Maßnahmen.

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