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Übersichtlich: Deutlich weniger PKV -Tarife durch Unisex

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Seit einem halben Jahr existieren die Unisex-Tarife in der Privaten Krankenversicherung (PKV). Unabhängig von der derzeit aufgebrachten Frage nach dem Fortbestehen dieser Versicherungsform, lassen sich eine Reihe von Änderungen erkennen.

Das Investment“ lässt in diesem Kontext Gerd Güssler, Geschäftsführer von KVpro.de zu Wort kommen, der sogar von einer „praktischen Neuerfindung“ der PKV spricht. Diese Einschätzung mag man als Interpretation einstufen – es existieren jedoch gute Gründe.

Signifikant ist der Wegfall vieler Tarife und ein Lichten des zuvor existierenden Dschungels. In der KVpro-Tarifdatenbank Lux, die nach eigenem Bekunden 99 Prozent des Markts erfasst, waren vor Einführung des Unisex-Tarifs 2.293 Tarifangebote der unterschiedlichen PKV -Anbieter zu finden.

Wer heute dieselbe Anfrage startet, findet gerade noch 787 Tarife bzw. Tarifkombinationen. Weniger Auswahl? Man könnte eher von mehr Klarheit und mehr Transparenz sprechen. Die Vorteile bestehen auch darin, dass Versicherungsberater besser informiert sein können und der Vertrieb optimiert wird. Darüber hinaus haben die einzelnen PKV -Anbieter in ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) einige Punkte nun klarer formuliert und schließen Missverständnisse mehr und mehr aus.

Manche Versicherer führen jedoch auch ihre bewährten Bisex-Tarife als neu kalkulierte Unisex-Produkte weiter. Das gilt auch für die Hallesche, bei deren Tarifen eine hohe Werthaltigkeit gewährleistet ist.

Übrigens hat auch der Experte herausgefunden, dass die medial vielfach beschworenen Preisexplosionen nur selten stattfanden. Gelegentlich wurde mal ein Tarif deutlich teurer kalkuliert doch gelten auch im PKV -Bereich die Gesetze des Marktes. Und die basieren für die Versicherten auf Freiwilligkeit und der Auswahl des geeigneten Tarifs …

 

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