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Das Coronavirus und die Versicherungen

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Darüber, dass Schäden und Verluste durch das Coronavirus nicht mehr in den entsprechenden Versicherungen für Veranstalter und Reiseanbieter enthalten ist, wurde bereits in diesem Blog berichtet. Doch wie sieht es mit Privatpersonen aus? Was ist versichert und was nicht? Und welche Versicherungen sind grundsätzlich möglich?

Cash Online bringt Licht ins Dunkel und weist darauf hin, dass Reiserücktritts- oder Reiseabbruchsversicherungen grundsätzlich keine reinen Risiken versichern. Wer von einer Reise zurücktritt, weil eventuell eine Infektion droht, tut dies auf eigene Kosten. Bei nachgewiesener Erkrankung an Corona übernimmt die Versicherung, allerdings nur dann, wenn keine Pandemie festgestellt wurde, die als Ausschlusskriterium gilt.So weit, so verständlich, was auch für die Privaten Krankenversicherungen gilt. Sofern vereinbart, fließen sowohl Krankengeld als auch Krankentagegeld. Eine Quarantäne von staatlicher Seite lässt sich hingegen nicht versichern, sodass man für eventuelle Schäden auf einen Ausgleich seitens der zuständigen Behörde hoffen muss. Ärzte oder manche andere Berufe können sich mit einer Praxisausfallversicherung absichern, die auch Quarantäne einschließt und bis zu einem Jahr abgeschlossen werden kann und in der Gastronomie existiert eine Betriebsschließungsversicherung. Ob Corona unter die Versicherungsbedingungen fällt oder nicht, muss jedoch von Fall zu Fall entschieden werden.

Zuletzt versteht sich vermutlich von selbst, dass eine Sach-Betriebsunterbrechungsversicherung nicht greift, denn schließlich geht es um eine Krankheit und nicht um eine Sachgefahr, zu der Feuer oder Wasser gehören würden.

 

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