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Corona: zusätzliche Belastung für die PKV erwartet

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Für die Privaten Krankenversicherer (PKV) stellt Corona eine zusätzliche Belastung dar. Was bereits auf den ersten Blick nachvollziehbar erscheint, hat Ende des Jahres 2020 auch eine „Hausnummer“ erhalten. Die Rede ist von rund einer Milliarde Euro, die zusätzlich gestemmt werden müssen.

Entsprechendes vermeldet Versicherungswirtschaft heute und nimmt dabei Bezug auf den PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. Dieser weist aber auch darauf hin, dass keinerlei Einfluss auf die Beitragserhöhungen besteht und für diese andere Gründe existieren. Zudem lassen sich die Folgen von Corona auch noch nicht genau einschätzen, geschweige denn quantifizieren.Der Grund liegt in eventuellen Nachwirkungen und Spätschäden, die ebenfalls einer ärztlichen Behandlung bedürfen. Ebenfalls wurden im Rahmen der Corona-Pandemie immer wieder anstehenden OPs verschoben und nur die dringend notwendigen Behandlungen durchgeführt. Hier ist möglich, dass zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt wird.

Hinsichtlich der Impfungen werden die Impfstoffe durch den Bund finanziert, doch auch hier werden die PKV und die gesetzlichen Krankenkassen zur Kasse gebeten und finanzieren unter anderem die Arztkosten.

Interessant werden die Bundestagswahlen 2021. Vor dem Hintergrund eines in Deutschland recht gut funktionierenden dualen Gesundheitssystems wird es schwer, die Argumentation zugunsten einer Bürgerversicherung aufrecht zu erhalten. Die PKV sieht sich zumindest gut gerüstet und die Argumente auf ihrer Seite.

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