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Corona: Versicherungen vor besonderen Herausforderungen

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Dass die Versicherungsbranche in Zeiten von Corona unter Druck geraten könnte, war bereits zu Beginn des Ausbruchs der Pandemie klar. Die Allianz bzw. deren Tochter AGCS hat nun eine Prognose gewagt und nimmt dabei auch Bezug auf die vergangenen Monate. In der Folge wurden bereits 450 Millionen Euro für Corona-Schäden zurückgestellt und Lloyd’s geht sogar von Kosten in Höhe von 110 Milliarden weltweit aus.

Der Aktionär berichtet über das Thema und weist darauf hin, dass vor allem Filme und TV-Produktion bzw. deren Ausfall ins Gewicht fallen. Hinzu kommen ausgefallene Großveranstaltungen und auch die Risiken von Hackerangriffen auf die vielen, teils nur schlecht gesicherten, Home-Offices sind festzustellen.Andererseits bedeutet Corona auch Einsparungen. Naturgemäß kam es im Bereich der Kfz-Versicherung zu weniger Schadensregulierungen und ermangelst Flugverkehrs gingen die Schäden im Bereich von Luftfahrpolicen fast auf Null zurück. Das Problem besteht hier allerdings darin, dass aufgrund des geringeren FLugaufkommens Personal abgebaut wird und später schlichtweg fehlt. Die Rede ist in diesem Kontext sowohl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich Wartung als auch direktes Personal in den Flugzeugen oder am Boden.

Die Cyberschäden sind in den USA in den letzten Monaten deutlich in die Höhe geschnellt. Vor allem Online-Erpressungen über Ransomware ist die genutzte Masche und offenbar macht diese Form der Cyberkriminalität rund 40 Prozent der Mehrschäden aus.

Welche Veränderungen sind noch ergeben, erscheint aktuell unklar, denn der Verlauf von Corona und dessen politische Implikationen lassen sich nur schwer vorhersehen.

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